Bloodvomit Vortex, Burning Butthairs, Profanation & Defloration

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An diesem Abend begann der erste Teil einer Death Metal Reihe mit Bands aus dem Underground Bereich. Darunter waren dieses mal zu sehen: Bloodvortex, Burning Butthairs, Profanation und Defloration.

Pünktlich um 22 Uhr begannen Bloodvortex mit ihrem Thrash/Death Mix, der soundtechnisch sowohl fett wie auch differenziert klang. Aber trotz der ungebremsten Energie, die die Band an den Tag legte, wurde das Publikum nicht wirklich mitgerissen; – immerhin schaffte es die Band, mich mit ihren Tempowechsel und Blast Einlagen zu begeistern. Nach einer halben Stunde war der Gig auch schon wieder vorbei und Burning Butthairs bereiteten sich auf ihren Auftritt vor. Zusammen mit einem Drumcomputer (man könnte auch sagen: „trotz des Drumcomputers…“) konnte die Band schon mehr Zuschauer auf ihre Seite ziehen. Die Show verlief solide, der Sound beschränkte sich auf ironisch „gorig“ angehauchten Death/Grind, der von den meisten Zuschauern wohlwollend angenommen wurde. Am Ende hatten sie jedoch noch eine Überraschung für das Publikum im Petto: Sänger Uwe von Defloration und ein Besucher durften sich zusammen mit Sänger Meikel die Bühne teilen und beendeten feierlich einen soliden Gig, der zum Schluss doch noch die Mehrheit begeistern konnte.

Die nächste Band dieses abends waren die unglaublichen Profanation. Schon zu Beginn sammelten sich ihre Fans vor der Bühne um die Hölle im Pit zu entfesseln. Der brutale DeathGrind der Band zerriss jegliche Nackenmuskulatur, die viele Bewegung wurde seitens der Band gerne gesehen. Jedoch war der Klang des Massakers recht basslastig somit gingen einige Riffdetails unter. Das schmälerte den positiven Eindruck des Gesamtauftritts jedoch nur wenig, denn der Spass an der Musik stand weit im Vordergrund, und das wurde auch vom Publikum gewürdigt: den ganzen Auftritt über hörte der Moshpit nicht auf zu toben; und zum Schluss gab es noch einen Berg Menschen („Schweinehaufen“)auf der Bühne zu bestaunen.

Defloration waren schon von Anfang an heiß erwartet von mir, und Sänger Uwe war auch mächtig gut aufgelegt. Anfangs bekamen einige, die draußen noch nach frischer Luft schnappten, gar nicht mit, dass der Headliner des abends spielte; nach kurzer Zeit fanden sich aber alle vor der Bühne wieder ein, um den „Ami-lastigen“ Death Metal aus Deutschland zu sehen. Die knochigen Growls von Uwe gaben der Musik ihre unverkennbare Note. Mittendrin gab es dann eine kleine Pause, als die Fußmaschine von Drummer Christian nicht mehr so wollte wie er, das Problem war aber schnell gelöst und es ging weiter mit voller Härte.

Weitere Infos zu den Bands & der Location unter:

http://www.bambigalore.de/
http://www.defloration-deathmetal.de/
http://www.bloodvortex.de/
http://www.myspace.com/burningbutthairs
http://www.myspace.com/profanationdeathgrind

Konzertfotos:

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