MELLOW BRAVO mit Mellow Bravo

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Mellow Bravo aus Boston liegen voll im Classic Rock Trend. Alte Hasen wie Van Halen oder Deep Purple erleben ihren 100sten Frühling, Aerosmith waren irgendwie nie so wirklich weg und auch Mr. Alice Cooper war fast immer in der Szene präsent. Neue Bands schießen wie Pilze aus dem Boden und sammeln Erfolge. Vorneweg natürlich Airborne, aber auch The Answer oder auch Vanderbuyst und drängen nach vorne um den alten Hasen Dampf zu machen.
Seit nunmehr 3 Jahren existieren auch noch Mellow Bravo. Die sich ebenfalls in den Fußstapfen der oben genannten Alten Hasen tummeln ohne dabei zu kopieren, sondern ihre eigenen Ideen mit einzubringen.
Los geht es mit „Sad Sam“, was mich anfangs ganz leicht an „Rag Doll“ erinnert, wobei Keith Pierce mit einer ganz eigenen Reibesenstimme positiv ins Gewicht schlägt. Ein toller Einstig, der richtig Lust auf mehr macht. Das hält aber leider nicht die komplette Scheibe vor. Besonders im Midtempo Bereich zünden die Songs nicht immer. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Stücke sich stilistisch so stark voneinander unterscheiden, dass der Nicht 100% Gitarren Rock Fan etwas überfordert ist. Weil es zwischen diversen Stilelementen hin und herwechselt, entwickelt sich nicht der Flow, den man sich manchmal wünscht, wenn man eine Scheibe hört. Mal geht das Ganze in die Western Ecke, („Love Hammer“) Dann wird es balladesk mit toller zweiter Stimme („When I´m In Pain„), die den Song auf eine andere Stufe befördert. Manchmal wird es flott aber irgendwie auch poppigpoppig („Shake, Shake, Shake„).

Stärken haben Mellow Bravo immer dann, wenn die Post abgeht, oder wenn es in den ruhigeren Bereich geht. Die Mid-Tempo Nummer sind mir persönlich etwas zu langweilig und zu wenig Abwechslung im Song selber.
Trotz allem hat die Band die erst seit 2008 Besteht schon ein gutes Profil aufgebaut, das einigermaßen funktioniert.

Fazit:

Eine gute Gitarren Rock Scheibe, die jeder der diese Musik mag auf jeden Fall mal anhören sollte, der es aber an den ganz großen Hits fehlt. Die Refrains bleiben noch zu wenig hängen und die Melodien sind noch nicht die Ohrwürmer, die ich in diesem Genre erwarte. Ausnahmen sind das ganz starken „Sad Sam“, „Prarie Dog“, „Ridin


[xrr rating=6.5/10]

Trackliste:

1Sad Sam
2 Where The Bodies Lay
3 Ridin
4 When I’m In Pain
5 Lioness
6 Senorita
7 Love Hammer
8 Shake Shake Shake
9 Prarie Dog
10 Leave When You Please
11 Big Block
Release: 13.04.2012
Label: Small Stone Records
Genre: Gitarren Rock ´n´ Roll

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