WIG WAM mit Wall Street

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Muss man sagen, dass die Glam Rocker in ihrer Heimat die Fjorde rocken? Nein!
Ist ja auch kein Wunder, werden nun wieder einige sagen, da man in Nordskandinavien doch eher eine kleine Einwohnerzahl hat, die auch noch ziemlich begeisterungsfähig ist.
Wie sieht es in Deutschland aus?
Nun ja, die Mehrheit wird die bunten Vögel wahrscheinlich durch ihren Auftritt beim 2005er Grand Prix kennengelernt haben, als sie mal eben die Gemeinde des Gesangswettstreites schockierten und sich bis auf Platz 5 vorrockten.
Mit dem Debüt 667 … The Neighbour of the Beast, verschaffte man sich zunächst erstes Gehör um mit „Hard To Be A Rock ´n ´ Roller (die vollgestopft mit Hits war) in Norwegen und Schweden durchzustarten. In Deutschland zog man zumindest die kleine Glam Rockende Gemeinde mit dem Release „Hard To Be A Rock´n Roller“ auf seine Seite. Neben The Poodles, The Darkness waren Wig Wam einer der „neuen Favoriten“
„Wig Wamania“ konnte die Hitscheibe nicht ganz erreichen und „Non Stop Rock´n´Roll ging dann ziemlich unter.
Nun gehen die Glam Rocker an die „Wall Street“ und der Aktienkurs gerät auf eine böse Berg- und Talfahrt.
Nach einem guten Start mit „Wall Street“ scheint es arg in die Bedeutungslosigkeit zu gehen. „OMG (Wish I had a Gun)“ ist in den Strophen ziemlich flachbrüstig, baut sich aber im Refrain zu einer Superfrau mit Megamöpsen auf. Während “ Victory is Sweet“ nicht wirklich positiv ins Gewicht fällt, ohne jedoch negativ aufzufallen.

Mit „The Bigger The Better“ grooved ordentlich in Def Leppards „Let´s get Rocked“ Manier – Klasse! Mit „The Bleeding Daylight“ taucht dann endlich wieder einer dieser Songs auf, der diesen Wig Wam Charme versprüht. Irgendwas zwischen dem puren Rock ´n´Roll Feeling und Queen.
Mit Überraschungsmomenten, die nicht wirklich erwartet werden kommt „Tides Will Turn“ um die Ecke. Ein Song der nicht unbedingt jedem gefallen wird.
„Wrong can feel so right“ liegt irgendwo in der The Dakness Tradition mit hartem 80er Touch! Ja, so könnte man weiter machen. Da wo die ersten Bands den Weg zum Glam Rocker wieder verlassen haben bleiben Wig Wam in der Spur, ohne sich in ihrem Schaffen einschränken zu lassen.

Fazit:
Eine gute Scheibe mit vielen Songs die wirklich Spaß machen. Die echten Ohrwürmer sind jedoch etwas zu dünn gesät um die Scheibe zu einem echten Glam Hammer werden zu lassen.

[xrr rating=7/10]

Tracklist:

  1. Wall Street
  2. OMG! (Wish I Had A Gun)
  3. Victory Is Sweet
  4. The Bigger The Better
  5. Bleeding Daylight
  6. Tides Will Turn
  7. Wrong Can Feel So Right
  8. One Million Enemies
  9. Try My Body On
  10. Natural High
  11. This Money Can’t Buy

Release: Mai 2012
Label
: Frontiers
Genre: Glam Rock
Mehr Infos zur Band unter:
http://www.wigwam.no/


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Ein Gedanke zu „WIG WAM mit Wall Street

  • 12. Juni 2012 um 11:14
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