VOODOO CIRCLE mit More Than One Way Home

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Axel Beyrodt und Mat Sinner haben schon so manche CD zusammen auf den Weg geschickt! Lange Zeit verbrachten die beiden bei Mats Band Sinner, der Axel nach einer Trennung seit 2011 wieder beigetreten ist. Bei Primal Fears „Unbreakable“ konnte Axel die freie Stelle an der Gitarre besetzen. Ausgefüllt scheinen die beiden jedoch nicht, denn auch Axels Band Voodoo Circle liegt nicht auf Eis und mit ihrem Sänger David Readman geht es für Voodoo Circle nun in die Dritte Runde.

Wie gehabt liegt der Sound der Band im Bereich bluesiger Hard Rock, der – auch wie gehabt – nicht selten im Dunstkreis von Whitesnake liegt. Bedingt durch die Musiker und ihrer Hauptbands gibt es auch gerne mal Parallelen zu Sinner oder Pink Cream 69. Schlimm? Nein, nicht wirklich!

Auch den leichten Wandel im Songwriting finde ich nicht so schlimm! Sicher hatten Voodoo Circle einen speziellen Sound, der einen besonderen Esprit versprühte. Irgendwie scheint 2013 mal wieder die Phase zu kommen, wo ein guter Song nicht mehr in die Länge gezogen werden muss. 4 Minuten, 4:30 Minuten oder auch mal die Fünf-Minuten-Grenze geknackt, eine schöne Melodie, viel Gefühl und dazu das ein oder andere knackige, auf den Punkt gebrachte Solo reichen, um den hart rockenden Fan zu begeistern.

Der Opener „Graveyard City“ erinnert in der ersten Phase doch an alte Sinner, ehe er beim Refrain in die Whitesnake Schiene abdriftet. Trotzdem ist es ein kompakter Song, der als Opener gut platziert ist, weil das leichte Up-Tempo den Hörer sofort abholt und mitreißt.

Mit Tears in The Rain, wird es dann orientiert der Fünfer sich dann stark in die bluesige Whitesnake Ecke. Auch hier machen die Jungs einen hervorragenden Job. Der bluesige Groove steckt an und Davids Stimme jagt einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. In dieser Schiene schließt sich Heart of Babylon locker an – Mid-tempo groovend, ehe es mit Cry For Love in die erste Balladenrunde geht. Genauer gesagt ist der Song, dass was man in den späten 80´ern als Power Ballade bezeichnete und was auf keinem Hard Rock Album fehlen durfte. Ich will nun nicht Song für Song durchgehen, denn im Prinzip geben diese Beispiele die ungefähre Richtung des Albums vor. Der Titelsong „More Than One Way Home“ und „The Killer In You“ bringen schon jetzt den kommenden Festival Sommer ins Herz des Hörers.

Fazit:
Voodoo Circle schaffen es mit ihrem dritten Album genau die Schnittstelle zwischen Retro-Sound und modernem Hard Rock zu treffen und das mit einem großen Sack toller Songs.

VOODOO CIRCLE mit More Than One Way Home Cover[xrr rating=8/10]

Release: Februar 2013
Label: AFM Records
Genre: Hard Rock

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