VOLUNTARIA / TRAUER mit Spilt Wintersturm

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!

Depressive Black Metal ist ja immer so eine Sache. Auf der einen Seite gibt es im Underground wirklich gute Bands. Andererseits Soloprojekte die von unterirdischer Produktion und trister Ideenlosigkeit nur so strotzen. Diese Split-CD bewegt sich hierbei im durchschnittlichen Bereich und bildet einen, fürs Genre gerechten, Sound der mit Monotonie gefüllten Songs, depressive Stimmung verbreitet.

Sieht man mal von dem bescheidenen Sound ab, der roh und druck los durch die Boxen pfeffert, so schaffen es beide Bands eine triste und melancholische Stimmung zu verbreiten. Voluntaria beginnt streckenweise mit flottem Drumming aber leidet zu sehr an der immer wieder beabsichtigten Monotonie, die jegliche Dynamik über Bord wirft und es somit nicht schafft sich von den Massen abzuheben. Zwar lässt der Beitrag Stimmung aufkommen, aber fesselt den Hörer nicht auf langer Strecke.

Trauer hingegen lässt mit einem leicht verstörenden Beginn seinen Namen alle Ehre erweisen. Das morbide Riffing setzt zwar Akzente, aber die etwas unsaubere Produktion zieht den Gesamteindruck nach unten.
Punkten können Trauer aber mit ihrem Gesang, der etwas druckvoller ist als der des Voluntaria Beitrages durch die Anlage hallt.
Hierbei ist es unerheblich Songs im Einzelnen zu beschreiben da diese wie bei Voluntaria sich im schleppenden Tempo befinden und nur so vor grauer Eintönigkeit triefen.

Fazit:
Beide Bands haben aber hier und da kleinere Lichtblicke, jedoch könnten auch beide noch so viel mehr aus ihren Songs machen. Zwar ist die Split ein Werk was sich von den unter-produzierten Veröffentlichungen absetzt, aber es nicht schafft Songs zu schreiben die mitreißen oder gar auf langer Dauer Interesse wecken. Ansonsten ist aber zu sagen, dass Genrefans auf ihre Kosten kommen und eine gewisse Gefühlslage Voraussetzung ist.

[xrr rating=5.5/10]

[mytreasure=1]

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!