U.D.O mit Celebrator

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60 Jahre Udo, 25 Jahre U.D.O. ein Doppeljubiläum im Hause Dirkschneider und da hat „uns Udo“ doch mal ein hübsches Päckchen geschnürt.

2 CDs vollgepackt mit überarbeiteten Versionen, die als Single Bonus Tracks, Japan Bonus Tracks zu finden waren und mit Stücken die auf irgendwelchen Tribute Alben bzw. als Gastauftritt bei anderen Bands zu finden sind.

Bevor wir mal einige Stücke herausgreifen, soll die Frage beantwortet werden, wer denn nun potentieller Käufer des Albums ist.

Der beinharte Fan, der sich auch nicht scheut teure Importe zu kaufen oder sich im diversen legalen Downloadshops die entsprechenden Songs zugelegt hat braucht die CD nicht, der hat alles – außer das schicke Digi Pack und die drei unreleased Tracks.

Der Normale Fan, der sich mit den Veröffentlichungen zufrieden gegeben hat, die in Deutschen Läden stehen, wird die eine oder andere Bereicherung finden.

Es ist kein Geheimnis, wenn ich verrate, dass unter diesen Bonus Tracks nicht unbedingt der Überhammersong zu finden ist, dennoch gibt es den einen oder anderen Ohrwurm.

Als Fan der Band erkennt man meist sehr schnell aus welcher Schaffensphase die Songs stammen. „Stormbreaker“ und „Tallyman“ als Japan Bonus vom „

Rev Raptor“ zeigen ähnliche Stärken bzw. Schwächen wie die komplette CD. Ich habe immer noch das Gefühl, dass hier die Überbleibsel von „Dominator“ zu hören sind.  Während ich diverse Singlebonusstücke wirklich gelungen finde und mich wunder, warum die nicht auf der CD gelandet sind.

Neben diesen Songs gibt es eine Reihe von Liedern bei denen Udo zum Duett gebeten hat, oder wo er die ein oder andere Band unterstützt hat. „They Only Come Out At Night“ mit den Finnen Lordi, „Dancing With An Angel“ mit Doro oder die “Born To Be Wild” Geschichte mit den Jungs von Raven. Okay im Falle der Ballade mit Doro muss man schon sagen, es kommt drauf an, wie man zu solchen Liedern steht. Wenn man was gegen Doro Balladen hat, wird man auch mit dem Song nicht warm, aber im Prinzip gibt es nichts zu bemängeln.

Ebenso sieht es mit der Orchester Version von „Tears of a Clown“ oder der Piano Version von „Balls To The Wall“aus. Ich finde, dass diese Versionen sehr wohl ihre Berechtigung haben und dass sie auf dieser Kompilation sogar für Auflockerung sorgen. Es wird aber genug Leute geben die fluchen, was so ein „Blödsinn“ soll und Herrn Dirkschneider den Titel „Metal God“ wird er aberkennen wollen.

Obendrauf gibt es noch drei bislang unveröffentlichte Stücke, aus alten Recording Sessions! Es muss ja einen Grund geben, warum die Stücke damals nicht auf dem jeweiligen Album waren. Nun ja, stören tun die Stücke nicht.

Fazit:
Ein vollgestopftes Geburtstagsgeschenk vom Geburtstagskind, das jedoch hauptsächlich etwas für Sammler und Fans ist.

Wertung: Kompilation – keine Wertung

Trackliste:

CD 1

  1. Stormbreaker (Remix)
  2. Tallyman (Remix)
  3. Run! (Remix)
  4. Free Or Rebellion (Remix)
  5. Bleeding Heart
  6. The Silencer
  7. Bodyworld (Remix)
  8. Systematic Madness (Remix)
  9. Head Over Heels (mit Hammerfall)
  10. Balls To The Wall (Piano Version)
  11. Artificialized
  12. They Only Come Out At Night (mit Lordi)
  13. Streets Of Sin (Remix)

CD 2

  1. Tears Of A Clown (Orchestral Version)
  2. Man A King Ruler (Remix)
  3. Hardcore Lover (Remix)
  4. Scream Killers (Remix)
  5. Planchet Soldat (feat. Faktor 2)
  6. Borderline
  7. Dancing With An Angel (Remix)
  8. X-T-C (Remix)
  9. Azrael (Remix)
  10. The Key (Remix)
  11. Metal Gods
  12. Born To Be Wild (mit Raven)

Label: AFM Records

Release: Mai 2012

Genre: Heavy Metal

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