THORYBOS mit Monuments of Doom Revealed

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Die Mannen aus dem östlichen Meck-Pomm bieten nach zig Rehearsals und einer Promoscheibe ihr erstes Full-Length-Album. Es gibt Death von seiner schwärzesten Seite.

Thorybos schicken ein nettes zweiminütiges Intro voraus und stellen den Thermostat mit dem anschließenden „Bones“ kompromisslos auf „Knochen brechen“. Sänger V. Tyrant kotzt sich die unheilige Seele aus dem Leib, während das Drumgewitter innerhalb von knapp 3 Minuten halb Neubrandenburg verwüstet. Der folgende Song „Apololeka“, ist pures Geballer mit sägenden Riffs.

Das Album wartet mit einem erdigen Sound auf und wirkt authentisch, allerdings würde den Songs eine Portion Dynamik gut tun. Beim ersten und zweiten Hören bleiben nur wenige markante Stellen hängen. Womit die Blackened Deather überzeugen können ist die tief schwarze Atmosphäre, die sich wie ein Teertropfen aufs Trommelfell legt. Mit einer Spielzeit von etwas weniger als einer halben Stunde ist das Donnerwetter auch schon wieder vorbei. Genau richtig allerdings, somit wird die Scheibe zu einem kurzweiligen Knüppelspaß, der auch in der Livesituation reinzuhauen vermag.

Fazit:

Für ein Debüt solide mit einigen Schwächen im Songwriting, kann aber durchweg mit der schwarzen Atmo überzeugen und mit hohem Maß an Authentizität.

[xrr rating =6,5/10]

Release: bereits erschienen
Label: World Terror Committee
Genre: Okkult Death Metal

  1. Anadolu Kavagh (Intromancy) instrumental
  2. Bones
  3. Apololeka
  4. Orgiastic Rites of Bacchanalia
  5. Blood Libation
  6. Iudaea Capta
  7. Downfall of Masada
  8. From the Depths of Desolation

Infos zur Band:

http://www.heavypenetration.de/thorybos/thorybos.html

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