SAPPHIRE EYES mit Sapphire Eyes

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Normalerweise bin ich genau der richtige Mann, wenn es darum geht, Alben oder Bands zu besprechen, die entweder geliebt oder gehasst werden.


Das Schweden Duo Sapphire Eyes bereitet sich darauf vor, die Szene weiter zu spalten. Okay, ich glaube nicht, dass sie mit ihrem selbstbetitelten Album die größeren Hallen füllt, aber das Feedback, das die Scheibe hervorrufen wird, wird zwischen den Extremen pendeln.

Für die einen sind Sapphire Eyes wahrscheinlich die AOR-Entdeckung seit der Erfindung von „geschnitten Brot“, für die anderen nur eine weitere Band, die Schlager Metal macht.
Ja, wir sind alles nur Menschen und jeder Schreiber hat auch seine Emotionen, die in die Wertung mit reinspielen. Wenn man versucht bei diesem Schweden Happen einigermaßen Objektivität walten zu lassen, so handelt es sich aber weder um eine Weltneuheit noch um ein Brechmittel.

Wenn man rein die handwerkliche Seite betrachtet, kann man Thomas Bursell und Niclas Olsson keine Vorwürfe machen. Die Melodien sitzen, die Arrangements passen und die Songs wirken wie aus einem Guss! Also im Prinzip alles, was man von AOR Bands so erwartet. Aber genau da ist, mal wieder, das Problem. Woran soll man Sapphire Eyes erkennen. Mal wieder ein Projekt bei dem sich mal Megastars mal Underground Künstler das Mikrofon in die Hand geben und letztendlich dafür sorgen, dass die Identität gen null rauscht.

Keine Frage, die Songs lassen sich gut hören, sorgen zwar nicht für Jubelstürme aber … naja gut hörbar halt.

Fazit:
Für all diejenigen die ihren Metal/ Rock Geschmack als breit gefächert ansehen dürfte Sapphire Eyes nichts sein. Dafür fehlt es einfach an den Punkten, die eine erstklassige AOR-Band ausmachen. Die leicht kitschige Songs mit schmalzigen Lyriks so darbringen, dass man einfach mit wegschmilzt. Reine AOR Fans dürfen aber gerne ein Ohr riskieren.

[xrr rating=5.5/10]

Genre: AOR Rock
Label: Avenue of Allies
Release: November 2012

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