REZET mit Civic Nightmare

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Die Schleswig-Holsteiner von Rezet bringen diesen Monat ihren zweiten Longplayer in die Läden. Dieser trägt den Namen „Civic Nightmare“ und wird Fans des Speed- und Thrash-Metals begeistern. Haben sie mit ihrem letzten Album „Have Gun, Will Travel“ gute Kritiken eingeheimst, gehen sie ihren Weg unbeirrt weiter und schaffen es auch mit ihrem Zweitwerk die Qualität des Erstlings zu halten, gar zu toppen.


Der erste Song „The Quest“ beginnt mit einem Akustik-Intermezzi welches dann kurz zu einem Bathory Riffing übergeht um anschließen den Geschwindigkeitshebel anzuziehen.
So verhält es sich auch mit dem nachfolgenden Song „Combat Shock“ der eine schnelle Speed/Thrash-Nummer darstellt und dabei keine Gefangenen macht. Die Abwechslung auf dem Album wird sehr groß geschrieben und so wurden hier und da einige Akustik- Geplänkel eingestreut welche nie deplatziert wirken und im Gesamtbild ein rundes Songwriting ergeben, welches sich durch das ganze Album zieht.
Die Instrumente sind versiert eingespielt, dabei geben die Gitarristen einen geilen Riff nach dem anderen zum Besten.

Auch die Solos können sich hören lassen wie in dem Hit  „Rezet to Zero“ oder den Thrasher „Full Throttle„.
Auch das Schlagzeug bekommt genug Raum um sich zu entfalten. Der Mann hinter der Schießbude spielt souverän und ist dabei so verspielt ohne sich in den Liedern zu verlieren. Sänger Ricky Wagner unterstreicht mit seiner Stimme den „Old Schoolen“ Sound der Band.

Fazit:

Sicherlich wird es Leute geben denen dieser nicht zusagt, jedoch meines Erachtens wirklich vortrefflich passt. Ergänzt wird das alles mit einer apokalyptisch anmutenden Atmosphäre, die mit passend eingestreuten Samples in den zehn Songs Einzug finden. Rezet haben mit „Civic Nightmare“ ein wirklich gutes Album eingespielt welches durch tolles Songwriting zu begeistern weiß und keine Langweile aufkommen lässt.

[xrr rating=9/10]

[mytreasure=5]

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