Metalety mit Radio Apocalypse

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Metalety lassen mit „Radio Apocalypse“ ihr zweites Werk auf die Headbangerschaft niederprasseln. Wieder befindet man sich auf dem Grenzübergang von Power Metal zum Thrash Metal und erneut kann man wohlwollend mit dem Kopf nicken.
„Radio Apocalypse“ zeigt, dass die Truppe an sich gearbeitet hat, dass sie Ideen hat oder aufgreift, (denn die Sache mit dem Kindergesang hatten schon andere gehabt, mit U.D.O. oder Titan Force seinen nur mal als Beispiel genannt.
Was herauskommt ist eine Scheibe, die gut hörbar ist und einige Höhepunkte besitzt, die jedoch noch ein gutes Stück vom Olymp entfernt ist, aber Reihe nach.

„Radio Apocalypse“, beginnt mit einem Intro, das den Albumtitel aufgreift. Ein Radiosendersuchlauf mit diversen Einspielungen.
Danach geht es mit ordentlich Power los. Dem häufig gewählten Vergleich zu Rage kann ich zustimmen, wobei ich feststellen muss, dass Rage auch auf den frühen Scheiben ein wenig durchgehender das Gefühl für Ohrwurm Melodien und Refrains hatten.

Der Opener „Purging Flames“ hämmert ordentlich los. Mit „Unbreakable“ hat die Truppe einen Song geschaffen, der den nötigen Wiedererkennungswert hat. „Deaf, Dumb ´n´Blind“ mit seinem Kinderchor sorgt für viel Melodie und viel Stimmung und mit „Last Breath“ und „Picture of Misery“ klappt die Mischung aus Power, Thrash und Melodie ausgesprochen gut.

Es gibt also eine ganze Menge, die für Metalety spricht. Trotzdem muss ich erwähnen, dass die Ruhrpottler halt doch Underground sind. Viele Songs bestechen zwar durch den Spaß, den die Jungs haben, aber bei einigen Songs ist das so ziemlich das Einzige, was hängen bleibt.

Fazit:
Im direkten Vergleich mit alten Haudegen und etablierten Bands ist über die Albumlänge ein Unterschied zu erkennen. So fehlt es an einigen Stellen an Überraschungsmomenten. Freunde von Power / Trash Metal made in Germany werden aber dennoch befriedigt.

Metalety mit Radio Apocalypse Cover
Metalety mit Radio Apocalypse Cover

Tracklist:

01. Radio Apocalypse
02. Purging Flames
03. Evolution
04. Unbreakable
05. Don’t Hold Back
06. Overload
07. Deaf, Dumb’n’Blind
08. Last Breath
09. Picture Of Misery
10. Disbeliever
11. Hang ‚Em High
12. How The Story Ends

Release: August 2012
Label: Sound Guerilla
Genre: Power Metal, Thrash Metal

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