MANOWAR mit The Lord Of Steel

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Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Schritte im Metal Bereich. Angefangen hat damals alles mit Linkin Parks damaliger Single „Crawling“. Zugegeben, wer Linkin Park in die Metal Schiene einordnet, wird bei jedem Stammtisch harsche Kritik ernten. Aber als pubertierender Junge war die der erste Schritt zur vernünftigen Musik. Kurze Zeit darauf entdeckte ich dann die wahren Perlen des Metals: Iron Maiden, Judas Priest und MANOWAR.
Der erste Song, der aus meiner Anlage erklang war „Warriors of the World united„. Ein klassiker und wohl einer der Songs, an dem sich Manowar seither messen lassen müssen. Dennoch versuche ich an dieser Stelle das neue, als reinen Download und als Beilage einer Sonderausgabe des Metal Hammers erschienene Album, neutral zu Rezensieren.

*UPDATE*: Das neue Album soll Anfang September, auch regulär im Handel, als CD erscheinen. *UPDATE*
Vorweg sei gesagt: Manowar tragen zwar immer noch leder, aber sie haben definitiv mehr an. Verdienen aber immer noch den Ruf als „schmerzfreieste Post desgesamten Metal-Genres“. Und womit? Mit Recht!

The Lord Of Steel“ heißt das neue Werk um Frontmann Joey DeMaio. Und was hört man im ersten Durchlauf? Pferdegetrampel und pompöse Schlachtrufe nicht. Dafür geschmeidige Gitarrenlinien und ein dezent im Hintergrund gehaltenes Bassspiel. Im Vergleich zum „Gods Of War“ Album schneidet The Lord Of Steel definitiv besser ab. Der Titeltrack ist für Manowar Verhätnisse fast zu schnell und bei „Touch The Sky“ erklingen beinahe fröhliche Töne aus den Boxen. Man merkt, dass Manowar noch immer Spaß an der Sache haben. Ein gutes Zeichen.

Der wohl stärkste Song des Album ist „Expendable„: Ein knallende Eingangsriff mit modernen Refrain. Dieser Song hat das Potenzial die Metaltanzflächen zu füllen um Metalheads in gewohnter Manier mitsingen zu sehen. Bei „Hail Kill And Die“ nehmen MANOWAR sämtliche Klischees auf die Schippe und kreiierten so einen Epic Metal Song, welcher an die Anfänge der Band erinnert.

Fazit:
Nach dem eher mittelmäßigen „Gods Of War“ Album haben Manowar gezeigt, dass sie auch noch gute Alben produzieren können. Warum das Album nicht auf dem normalen Weg in den Handel gekommen ist, bleibt jedoch die große Frage. Wer auf alte Manowar Scheiben steht, sollte sich „The Lord Of Steel“ zulegen. Enttäuscht wird man hier nicht.

[xrr rating=7.5/10]

Manowar - The Lord Of Steel Cover
Manowar – The Lord Of Steel Cover

Tracklist:

1. The Lord Of Steel
2. Manowarriors
3. Born In A Grave
4. Righteous Glory
5. Touch The Sky
6. Black List
7. Expendable
8. El Gringo
9. Annihilation
10. Hail Kill And Die

Release: Juni 2012
Label: Magic Circle
Genre: Heavy Metal / Power Metal
Mehr Infos zur Band unter:
http://www.manowar.com/

©Artikelfoto: Pressefreigabe

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Florian Franck

Hallo! Ich bin Florian und ich liebe Musik. Ich teile hier mit anderen Schreibern meine persönlichen Interessen und Vorlieben. Ich schreibe nicht nur über Musik, sondern über Themen, die mich bewegen und inspirieren. Nebenbei befasse ich mich auch mit der Aufnahme von Videos und deren Schnitt.

Ein Gedanke zu „MANOWAR mit The Lord Of Steel

  • 25. Juli 2012 um 17:11
    Permalink

    Also als alter Fan muss ich sagen, dass „The Lord Of Steel“ nicht über das Prädikat LÄCHERLICH hinaus kommt. Lieber Florian, bei „Hail, Kill And Die“ werden die Klischees nicht auf die Schippe genommen, die meinend das tatsächlich ernst! Und außerdem habe ich noch nie einen solchen Soundbrei bei einer einst so renomierten Heavy Metal Band vernommen wie hier. Ne, das hier ist der missglückte Versuch, nach vielen Jahren mal wieder einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Glatt durchgefallen…

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