MALICE mit The New Breed Of Gods

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Freude, Euphorie, Enttäuschung liegen oft nah bei einander.
Freude trat auf, als ich von der Malice Reunion hörte. Bei Euphorie bin ich immer sehr Vorsichtig, dafür wurde ich schon zu oft enttäuscht.
Enttäuschung machte sich breit, als klar wurde, dass eine der wichtigsten Positionen nicht mit dem Original besetzt wurde.
Am Mikro hat sich jetzt Mr. Überall James Rivera niedergelassen. Keine Frage, er ist ein besonderer Shouter, aber man kann sich alles auch irgendwann leid hören und manchmal weiß man gar nicht mehr welche Band man nun hört, da Stimme, Gesangstechnik usw. gleich oder sehr ähnlich sind.
Wird Malice nun zu  Helstar? Vermischt sich alles oder können Malice wieder zu den amerikanischen Priest werden?
Der Ausgangspunkt damals Judas Priest waren mit „Turbo“ auf der Suche nach dem großen kommerziellen Erfolg und genau in die Lücke stießen die Amerikaner.
Und heute… Priest sind auf dem absteigenden Ast. Auch wenn die letzten Auftritte wieder besser waren. Rob Halford muss langsam dem Alter, das auch vor Metallgöttern nicht halt macht, Tribut zollen.

Da ist Rivera natürlich DIE Besetzung, denn wer ihn schon mal mit seiner Judas Priest Coverband Sabbath Priest Sabbath gesehen hat, weiß, er kann Rob das Wasser reichen.
Okay, kommen wir zu „New Breed of Gods„! 12 Stücke darunter 8 Klassiker und 4 neue Stücke sind auf der Scheibe. Diese Zusammenstellung ist natürlich etwas bedenklich (wenn auch nicht neu). Eine Vorab EP die aus einem neuen und drei alten Songs bestanden hätte, hätte ich mir gefallen lassen und auf der Full Length dann ein oder zwei weitere Klassiker wären auch noch okay.

So ist es mir ein wenig „to much“. Die alten Songs kann man nicht besser machen, als bei Erscheinen. Man kann ihnen vielleicht einen moderneren, kräftigeren Sound verpassen aber sonst? Und mal ehrlich, will man diese Klassiker mit einer anderen Stimme?

Ich bezweifle mal, das man den richtigen Malice Fans einen Gefallen tut, gleich 8 Klassiker neuaufzulegen und das wo die neuen Stücke doch wirklich nicht schlecht sind.
Was sage ich nicht schlecht … die Stücke sind gut! Haben die Trademarks, die man sich von der Band wünscht, aber zu den ganz großen Hammersongs fehlt noch etwas.
Dadurch dass Mr. Rivera so vielen Bands seine Stimme verleiht, fehlt mir irgendwie der besondere Kick! Einige nennen es Charme, Wiedererkennungswert oder das gewisse Etwas.
Ein dickes Plus ist, dass das Teilchen auch als Diggi Pack mit Bonus DVD zu bekommen ist, wo man ein 87´er Bootleg (in natürlich solcher Qualität) und den KIT Auftritt zu sehen bekommt.

Fazit:
Ein ordentliches Album,, einer amerikanischen Power Metal Band, die aber leider nicht an die alten Malice heranreicht. Der Normale Power Metal Hörer wird zufrieden zuschlagen können, derjenige der die alten Malice geliebt hat, sollte mit Vorsicht an die Scheibe gehen.

[xrr rating=6.5/10]

Trackliste:

1. New Breed Of Godz
2. Hell Rider
3. Against The Empire
4. Branded
5. Sinister Double
6. Circle Of Fire
7. Stellar Masters
8. Winds Of Death (Angel Of Light)
9. Air Attack
10. Chain Gang Woman
11. Slipping Through The Cracks
12. Gods Of Thunder

Release: Mai 2012
Label:
Steamhammer/SPV
Genre: US Metal

Mehr Infors zur Band:
http://www.malicemusic.com/

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