Kurzrezensionen März / April 2012

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Ihr habt das letzte Album einer Band gekauft, welches euch ein wenig enttäuscht hat? Ihr wisst nun nicht, ob ihr euch das neue Album besagter Band noch einmal kaufen sollt? Kein Problem! Wir stellen euch die neue Alben ab sofort auch in unseren Kurzrezensionen vor.
Im Monat März & April mit: Darkness By Oath (Melodic Death Metal),  Blessed Curse (Thrash Metal), Trappazat (NWOBHM), New Eden (Power Metal), Everytime I Die (Hardcore) & Bob Wayne (Country / Rock)

AT VANCE mit Facing Your Enemy
AT VANCE mit Facing Your Enemy
(Franzi)

Mit “Facing Your Enemy” bringen unsere Landsmänner von AT VANCE ihr neuntes Album in die Geschäfte.
Nun gut, cooler Bandname, schönes Albumcover – aber was steckt drin?
Alles in allem ist die Platte gesanglich einwandfrei (was nicht zuletzt dem Könner Rick Altzi zu verdanken ist) und auch musikalisch ist sie nicht zu verachten. Was allerdings auffällt ist, dass sich der Sound der Truppe seit einigen Alben konstant auf einem guten Level hält, mehr aber leider auch nicht. Trotz einer guten Mischung aus Melodie und Härte, werden die Jungs meiner Meinung nach den Absprung weg vom Underground-Metal mit diesem Album leider ebenfalls nicht schaffen.

Release: April 2012
Label: AFM Records
Genre: Melodic Metal



DARKNESS BY OATH mit Near Death Experience
(Frank)
“Near Death Experience” ist das nunmehr dritte Album im zehnten Jahr, welches die Basken hier eingeprügelt haben. Die Truppe beherrscht ihr Handwerk ohne Frage. Für Freunde des melodischen Death Metal dürfte alles vertreten sein was das Herz begehrt, vorausgesetzt man mag Songs die so überhaupt nicht hängen bleiben wollen.
Im überfüllten (melodischen) Death Metal Sektor eine Band die man irgendwo im oberen Mittelfeld anordnen muss. Wer schaut sich, wenn er nicht Fan ist, freiwillig ein Spiel von Wolfsburg oder Hoffenheim an? Eben!

Release:  März 2012
Label:  Cyclone Empire
Genre:  Melodischer Death Metal



BLESSED CURSE mit Blessed Curse
(Frank)
Was kommt aus Nordkalifornien und hat gefühlte 25 Namensänderungen hinter sich? Genau … Blessed Curse. Nach Atrosity und Devastator nun also Blessed Curse.
Geboten wird, na klar bei der Herkunft, Bay Area Thrash. Ein wenig Exodus, ein wenig Testament ein bisschen Slayer und einen Hauch alte Metallica – fertig! Prinzipiell möchte man sagen, wenn die großen alten Haudegen abtreten steht der Nachwuchs Gewehr ähm Gitarre bei Fuß! Leider in diesem Fall auch schon im Überfluss, so dass es nicht mehr reicht, ordentliche Songs mit viel Power rüber zu bringen. Da muss etwas mehr kommen.

Release:  März 2012
Label:  Cyclone Empire
Genre:  Thrash Metal



TRAPPAZAT mit From Dusk Till Down
(Frank)
„From Dusk Till Dawn“ liegt mittlerweile seit 1989 im Schrank. Sänger Paul Britton fand das seiner Zeit nur als Tape veröffentlichte Stück NWoBHM wohl beim Frühjahrsputz und High Roller Records, als Spezialisten für alte Juwelen, haben sofort zugeschlagen und das Teilchen auf Vinyl und CD veröffentlicht.
Wenn man auf New Wave of Brittish Heavy Metal steht ist Trppazat ein Pflichtkauf, Headbanger mit breitergefächertem Musikgeschmack haben in diesem Monat schon genug zu kaufen, sollten aber auf jeden Fall auf Plattenbörsen mal die Augen aufhalten. „From Dusk Till Dawn“ ist eine echte Bereicherung im Plattenschrank.

Release: März 2012
Label: High Roller Records
Genre: Heavy Metal /NWOBHM



New Eden mit Solving For X
(Frank)
Die dritte Veröffentlichung aus dem Hause New Eden bringt uns auch den 4. Sänger. Nach James Rivera (u.a. Helstar), Rick Mythiasin (Steel Prophet)und Michael Grant (Cresent Shield) hat nun der bisherige No Name Sänger Rod Arias, das Mikro übernommen um das Projekt von Gitarrist Horacio Colmenares nach vorne zu bringen.
Vorweg genommen am neuen Mann Rod Arias liegt es nicht, dass die Scheibe nicht so richtig zünden will, der macht seine Sache ordentlich, ohne dass man mit der Zunge schnalzen muss. Das Problem bzw. die Probleme die bei „Solving For X“ herrschen sind zum einen der Sound und zum zweiten, das mir persönlich der Song in den Songs fehlt. Ersteres mindert den Spaß am Hören, zweites verhindert, dass man die Scheibe öfter auflegen möchte.

Release: März 2012
Label:  Pure Steel
Genre:  Power Metal



Every Time I Die mit Ex Lives
(Florian)
Eine Mischung aus Hardcore & Grindcore bieten die Jungs aus Buffalo, New York. Die Band setzt dabei immer wieder Elemente aus dem Alternative Rock ein, welche die Fanbase der Jungs in den letzten Jahren enorm gepusht hat.  Auf „Ex Lives“ ist weder zu 100% Hardcore noch Rock’n’Roll.
Und dennoch gibt es von beidem Genres eine ordentliche Portion zu hören.
Typische Hardcore und Rock Riffs treffen hier aufeinander – moderner Hardcore!

Release: März 2012
Label: Epitaph Records
Genre:  Hardcore / Grindcore



Bob Wayne mit Till The Wheels Fall Off
(Florian)
Bob Wayne präsentiert auf seinem neuen Album puren, bodenständigen und unpolierten Country Rock. Schnell Songs, die teilweise an die Ikone Johnny Cash erinnern dabei aber ein wildes Wagenrennen durch die Wüste abfeiern. Wer auf leicht blusige Songs mit einer Portion Country Rock steht, sollte hier zugreifen. Die Songtexte klingen durchaus ernst gemeint, mit einer gesunden Portion Humor und Spaß. Bob Wayne beweist, dass Country auch mit vulgären Wörtern und jeder Menge Spaß funktioniert. Klasse!

Release: April 2012
Label: People Like You Records
Genre:  Country / Rock



Death By Stereo mit Black Sheep Of The American Dream
(Florian)
Die erste Singleauskopplung „Wtf is goin on around here“ ist zugleich der Beste und Stärkste Song des Albums. Die restlichen Songs bewegen sich eher im Mittelfeld und können nicht wirklich überzeugen. Geboten wird ein Mix aus Hardcorepunk, Punk und Metal. Wer die Vorgänger Alben der Band besitzt, wird den Kauf der neuen CD nicht bereuen.
Für Fans von: Avenged Sevenfold, Atreyu, Bad Religion und Co.

Release: April 2012
Label: Concrete Jungle
Genre:  Punk / Metal

Bildquellenangabe: birgitH  / pixelio.de

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