Kurzrezensionen im Januar

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!

U.a. WE ARE THE OCEAN mit Maybe Today, Maybe Tomorrow, GIVE EM BLOOD mit Seven Sins, LED ASTRAY mit Decades Of Addiction und TURBOWOLF mit Covers EP Vol.1.

We Are The Ocean - Maybe Today, Maybe Tomorrow

WE ARE THE OCEAN mit Maybe Today, Maybe Tomorrow.
Die aus Essex stammende, vierköpfige Alternative-Band We Are The Ocean veröffentlicht mit Maybe Today, Maybe Tomorrow bereits ihr drittes Album. Geboten werden von Brit-Rock und Indie beeinflusste Alternative-Songs – Ohwürmer wie Young Heart oder der Titeltrack können auf ganzer Linie überzeugen und auch sonst hinterlässt das Album für den geneigten Hörer einen starken Eindruck. Wer mit etwas ruhigeren Rock-Klängen etwas anfangen kann, der sollte dieses Album definitiv auf dem Zettel haben.
[xrr rating=7/10]
Weitere Infos zum Album (Link)

GIVE EM BLOOD - Seven Sins Cover

GIVE EM BLOOD mit Seven Sins
Die Grazer Hardcore-Formation Give Em Blood bieten auf ihrem Erstling Seven Sins modernen Hardcore, der in besonders guten Momenten vor allem an das letzte Machtwerk von Bring Me The Horizon erinnert, ohne jedoch das, zugegebenermaßen großartige, Niveau der Briten zu erreichen. Dennoch unterhält die Scheibe – jedoch ohne echtes Highlight. Wer mit grenzwertigen Einspielern, zu langen und merkwürdig plazierten Zwischenspielen und großteils solidem Songwriting leben kann, den erwartet hier vernüftige Unterhaltung.
[xrr rating=6/10]
Weitere Infos zum Album (Link)

LED ASTRAY - Decades Of Addiction Cover

LED ASTRAY mit Decades Of Addiction
Led Astray aus, Achtung, Bautzen (Sachsen Anhalt) veröffentlichten mit Decades Of Addiction ihren ersten echten Langspieler auf Massacre Records. Geboten wird ein Stilmix aus klassischem Deathmetal, gepaart mit moderneren Hardcore-Elementen (Breakdowns!) aber auch Melodic-Death Anleihen. Das verkürzt als Deathcore zu bezeichnen würde dem Sound nicht gerecht, wird doch ein modernes Extrem-Metal Potpourri geboten. Solide Kost mit dem Hauch Underground (code für : eine mittelmäßige Produktion), die durchaus zu überzeugen weiß aber Federn in der B-Note lassen muss.
[xrr rating=6/10]
Weitere Infos zum Album (Link)

Turbowolf Covers EP Volume 1 Cover

TURBOWOLF mit Covers EP Vol.1
Nach dem 2011 Album mit dem einfallsreichen Titel Turbowolf, schieben die Psycho-Rocker aus Bristol nun eine EP nach. 4 Cover befinden sich auf dieser, darunter See Through Head (The Hives), Electric Feel (MGMT), Captain Caveman (Lightning Bolt) und Somebody To Love (The Jefferson Airplane). Alle Songs werden mit der richtigen Portion Wahnsinn (und Turbonegro) umgesetzt, insbesondere das groovende Somebody To Love bleibt im Kopf. Die Band ist sicher Geschmackssache, aber wer dem Stil etwas abgewinnen kann bekommt hier hochklassiges Futter.
[xrr rating=8/10]
Weitere Infos zum Album (Link)

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!