GRAND MAGUS mit The Hunt

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!

Wenn man die Frage aufwirft, welche Band in den letzten Jahren den größten Sprung gemacht hat, was Bekanntheit und Anerkennung in der Szene betrifft, wird der Name Grand Magus ganz vorne stehen.

Aus der ursprünglichen Doom Band (laut Wikipedia sogar Stoner Band) wurde eine abwechslungsreiche Metal, Banddie in ihren Songs jedoch immer noch gerne Doom Parts einbaut.

Mit „Iron Will“ brach man zum ersten mal aus dem Doom Underground aus und machte beim breiten Metal Publikum von sich Reden, ehe man mit „Hammer of The North“ endgültig angekommen ist und ein Lob nach dem anderen einfuhr. Das Album räumte nicht nur bei den beiden ganz großen Printmedien ab, sondern sicherte sich auch in den relevanten Webzines hohe Wertungen und gelangte häufig in die enge Auswahl zum Album des Monats.

Wieder sind zwei Jahre ins Landgezogen (Wahnsinn ich hätte schören können, dass Hammer of The North nicht mal ein Jahr in den Läden steht) und die Schweden holen mit „The Hunt“ zum nächsten großen Schlag aus.

Mit „The Hunt“ beweisen die Nordmänner, dass es auch heute noch möglich ist als erfrischende Songs zu schreiben, die nicht abgedroschen klingen. Sie zeigen, dass es möglich ist sich stilistisch weiter zu entwickeln ohne den alten Fans vor den Kopf zu stoßen. Okay, bei der letzten Aussage muss ich etwas zurückrudern, denn beinharte Doom Fans, werden mit Grand Magus Anno 2012 nicht mehr viel anfangen können.

Nach der ersten Entwicklung in Richtung Heavy Metal (der aber wirklich heavy und stahlkalt war) ziehen nun auch noch rockigere Momente in den Sound der Band ein.

Keine Angst „The Hunt“ wird keine wilde Jagd durch die Spielarten, es ist vielmehr eine sinnvolle Verknüpfung von altbekanntem und bewährtem, angereichert mit neuen Sounds. Hier ein wenig bluesig (was dem Ganzen einen leichten ACDC Touch gibt, dann etwas mehr in die Deep Purple Richtung immer mal wieder etwas von Altmeister Dio und natürlich die metallischen Elemente von Accept, Iron Maiden, Judas Priest.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich nicht der ganz große Doom Fan bin. Bis auf einige wenige Ausnahmen ist mir das Ganze zu langweilig (meine ganz persönliche Meinung), vielleicht ist es genau das, was The Hunt bei mir so attraktiv wirken lässt.

Fazit:
Die Fans der Doom Zeiten sollten mit der neuen Grand Magus vorsichtig sein, da genau dieser Aspekt im Gegensatz zu „Hammer oft he North“ noch weiter in den Hintergrund gerückt wurde.

[xrr rating=8.5/10]

Tracklist:

01. Starlight Slaughter
02. Sword Of The Ocean
03. Valhalla Rising
04. Storm King
05. Silver Moon
06. The Hunt
07. Son Of The Last Breath
08. Iron Hand
09. Draksådd

Release: Mai 2012
Label: Nuclear Blast
Genre: Heavy Metal
Mehr Infos zur Band unter:
http://www.grandmagus.com/

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!