DAEMONIZED mit Captive.

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Nach einer Demo und einer EP hauen uns Daemonized aus Lübeck nun ihr erstes Album „Captive.“ um die Ohren. Die cleanen, auch wahlweise vom Rhythmus dominierten Strophenparts verleihen dem schwarzmetallischen Debüt eine handvoll Abwechslung, die anfangs Spaß macht zu hören.

Obercoole Hammerriffs oder gar Ohrwürmer sollte Hörer hier nicht erwarten, denn der Black Metal, den uns Daemonized präsentieren ist nicht vor den genretypischen Ermüdungserscheinungen gefeit. Die Erwartungen an das vorliegende Debut sollten nicht zu hoch geschraubt werden. Die Songs wirken anfänglich abwechslungsreicher als sie es wirklich sind.

Das Album kann auf die Dauer der zehn Songs auch die Spannung nicht halten. Hin und wieder brechen hörenswerte Melodien aus der Monotonie heraus – ein, zwei Riffs verleihen der Scheibe gar einen klitzekleinen Farbtupfer.
Schade, dass die Band die Chance verpasst eine beeindruckende Platte raus zuhauen. Einen Pluspunkt gibt es für die Produktion, die alle Instrumente sowie Gesang glasklar und druckvoll transportiert und dem Debüt die gewisse Durchschlagskraft verleiht, die solche Musik braucht.

Fazit:
Einfach ein solides, ehrliches Album für den grauen Black Metal Alltag, das den Holzhammer kreisen lässt und keine großen Überraschungen nach oben oder unten parat hält. Die druckvolle Produktion kann punkten.

[xrr rating=5/10]

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[tab title=“CD Infos“ active=“yes“]
DAEMONIZED mit Captive Cover
Genre
: Black Metal
Label: Eigenproduktion
Release: bereits erschienen
Mehr Infos unter: http://www.myspace.com/daemonized [/tab]
[tab title=“Tracklist & Video“]Tracklist:
1. Deathlock
2. Reliving Dead
3. Nostalgia
4. Words of Glass
5. …And Then I Fell
6. Violent Sex Ejaculation
7. Inside
8. Breathing Ashes
9. When Woe Calls
10. Schizophrenia


[/tab]
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