ANGEL KING mit World of Pain

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!

Auch ich als alternder Sleaz Rocker, bekennender Mötley Crüe, Guns n Roses usw. Fan muss zugeben, dass ich bei Sleaze Metal und Schweden in letzter Zeit zusammen zucke.
Oft gefallen mir die VÖs im Einzelnen ja, aber mittlerweile muss ich feststellen, dass die Abwechslung im Sound doch ausbleibt.
Angel King sind da wenigstens was den Sound betrifft, erfreulich anders! Die Vier Schweden mit (Achtung … auf´s Schmunzeln vorbereiten) Lazzy G, Rock Boston, Jack Vegas und Snake Denver (so nun einmal laut Lachen) versuchen es mit dem weniger dreckigen Straßenrock!

Iregndwo zwischen dem gemäßigtem US Glam der 80´er und dem Schweden Rock ähnlichem Baujahres rocken die Burschen, die seit 2010 existieren.
Neben den überholten Pseudonymen kann man nur noch über das Coverartwork den Kopf schütteln.
Der Rest ist wirklich nicht zu verachten. „Dangerous“, „Enemy“ und „Rock ´n´Roll Detector“ sind nach einem einfach, aber funktionierenden Prinzip aufgebaut.

Man nehme einen Frontmann der es drauf hat, lasse von den Gitarren ein geiles Riff drüber legen und reiße die Meute mit.
Es wäre zu viel der Vorschuss Lorbeeren, wenn man nun Van Halen, David Lee Roth (Solo) oder andere Top Acts des 80´er Stadion Rocks aufführen würde, denn soweit sind die Nordländer hier noch nicht!
Aber von den 10 Songs auf dem Album sind mindestens 6-7 so, dass man sich nicht entziehen kann, wenn man auf schönen Stadion Rock mit ordentlich Power steht.

Fazit:
Angel King ist eine junge aufstrebende Band, die in ihrem jugendlichen Leichtsinn manchmal ein Eigentor schießt (Pseudonyme, Coverartwork), die aber häufig großes Potential erahnen lässt. Für ein Debüt mehr als Ordentlich!

[xrr rating=7/10]

Tracklist:

  1. Dangerous (5:02)
  2. World Of Pain (3:31)
  3. She Wants To Be Loved (3:11)
  4. Living The Wild Life (3:46)
  5. Enemy (3:39)
  6. Fahrenheit 541 (2:55)
  7. Rock And Roll Doctor (4:16)
  8. Get Up (3:44)
  9. Wasteland (3:41)
  10. Last Generation (5:26)

Genre: Sleaze Rock
Label
: Yesterrock
Release: Mai 2012

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn!